Kristovden, 14.September

Der Kristovden[1], einer der zwölf grossen Feiertage der orthodoxen Kirche, der in der Orthodoxie auch „Tag zur Erhöhung des Kreuzes“ genannt wird und erstmalig im Jahr 313 n.Chr. begangen worden sein soll, ist ein Tag, welchen die bulgarisch-orthodoxen Kirche aber auch andere Orthodoxien jedes Jahr am 14.September in Erinnerung an das Wunder des Kreuzes Jesu, das Erscheinen des Kreuzes Christi vor Konstantin dem Grossen (* an einem 27. Februar zwischen 270 und 288 in Naissus, Moesia Prima; † 22. Mai 337 in Anchyrona, einer Vorstadt von Nikomedia), mit bürgerlichem Namen Flavius Valerius Constantinus am Tempelberg (hebräisch הר הבית har habait ‚Berg des Hauses [Gottes]‘, arabisch الحرم الشريف al-haram asch-scharif, DMG al-ḥaram aš-šarīf ‚das edle Heiligtum‘) und der in der Folge erfolgreichen Entdeckung des Kreuzes durch dessen Mutter Königin Helena (* 248/250 in Drepanon, heute Karamürsel, in Bithynien; † vermutlich am 18. August um 330 in Nikomedia, heute İzmit) so wie dem damit verbunden Kreuzwunder verbunden wird.

Das Auffinden des Kreuzes und das Auferstehen eines Toten in dessen zusammenhang, soll in weiterer Folge nicht nur zum Anlass für den Erlass der Mailänder Vereinbarung, gemeinsam mit Luzinus (vollständiger Name Licinianus Licinius, als Adoptivsohn Diocletians Valerius Licinianus Licinius; * um 265; † 325), dem Kaiser des Ostens geführt haben, sondern auch die Grundlage dafür sein, warum heute in der Kirche anstatt des Ichtys als Zeichen des Lebens das Kreuz zur Vergebung der Sünden verehrt wird.

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