Denkmal des Racho Kovacha (Gabrovo)

Das Denkmal des Racho Kovacha[1], bulg. Паметник на Рачо Ковача, transkrepiert: Pametnik na Razo Kovacha, in der Stadt Gabrovo des Oblast Gabrovo, das einzige Denkmal Bulgariens, welches auf einem Felsen oberhalb des Fluss Jantra einem Nebenfluss der Donau, dessen Quellen im Balkangebirge liegen, gebaut wurde, weil die Stadt nicht bereit gewesen sein soll, auch nur einen einzigen Meter des wertvollen Baugrundes für Wohnraum für ein Denkmal zur Verfügung zu stellen, ein Denkmal daher, welches zum Ruf von Gabrovo als sparsamste Stadt der Welt beitrug, ist eine imposante Bronzestatue, ein Denkmal, welches an den Gründer der Stadt Gabrovo, einen Schmied dessen Pferde bei einer Wagenreperatur durch eine Karawane gestohlen wurden, erinnert.

Unabhängigkeitstag, 22.September

Der Unabhängigkeitstag in Bulgarien[1] der jedes Jahr am 22.September gefeiert wird, erinnert an die Verkündigung der Unabhängigkeit Bulgariens am 22.September 1908 durch Zar Ferdinand I. (* 26. Februar 1861 als Ferdinand Maximilian Karl Leopold Maria von Sachsen-Coburg und Gotha in Wien; † 10. September 1948 in Coburg) und der Regierung Aleksandar Malinow (bulgarisch Александър Павлов Малинов; * 3. Mai 1867 in Pandakli, Bessarabien; † 20. März 1938 in Sofia).

Die Unabhängigkeitserklärung war eine Folge des Eisenbahnstreiks der Strecken von Belovo nach Tarnonvo und Seimen am Fluss Seim nach Jambol der Ostbahn, welche von der österreichischen Eisenbahngesellschaft unter Franz Behaghel von Flammerdinghe[2] dem Verkehrs-Controller beim Betriebs-Inspektorat der Südbahnstrecke der Südbahnstrecke in Graz aus Gründen der für den 23.September geplanten Annexion Bosnien und Herzegowina durch Österreich-Ungarn befürwortet wurde. Ein Grund für die Regierung Malinow die Eisenbahnstrecke zu beschlagnahmen. Mit 22.September 1908 entledigte sich das Zarentum Bulgarien der Steuerbelastung durch das osmanische Reich und mit 23.September 1908 wurde der in Wien gebürtige Zar Ferdinand I. aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha von der bulgarisch-orthodoxen Kirche in der Kirche zu den 40 Märtyrern[2] in Weliko Tarnovo zum ersten Zaren von Bulgarien gekrönt.

Das Denkmal der Befreier

Das Denkmal der Befreier[1], bulg. Паметникът на освободителите, transkrepiert: Pametniket na oswoboditelite, welches an die Befreiung der Ostrhodopen[2] vom osmanischen Reich im Rahmen der Schlacht von Kardschali[3] vom 21.Oktober 1912 Schlacht von Mehrhamli[4], einem Teil des ersten Balkankrieges am 14./27. November 1912 erinnert und sich im Stadtgarten der Stadt Kardschali im Oblast Kardschali, auf dem thrakischen Hügel befindet, auf welchem zuvor die Residenz von Mehmed Yaver Pascha[4] gestanden war, der Ort wo zuvor noch die einzige christliche Kirche und des Oblast existierte, ist ein Denkmal, welches aus Spenden der Dankbarkeit der Bürger erbracht wurden und dessen Eröffnung erstmalig grosse christliche Feierlichkeiten innerhalb der Rhodopen nach der Osmanischen Besatzungszeit der Städte Haskovo, Zlatograd, Smoljan und sogar Sofia auslöste.

Ein Denkmal, welches an eine Schlacht erinnert, deren einziges Ziel es war, den letzten Teil des zweiten bulgarischen Reiches der ansonsten beim osmanischen Reich hätte verbleiben müssen, ebenfalls dem Zarentum Bulgarien unter der Leitung von Zar Ferdinand I. (* 26. Februar 1861 als Ferdinand Maximilian Karl Leopold Maria von Sachsen-Coburg und Gotha in Wien; † 10. September 1948 in Coburg) aus dem Haus Sachsen-Coburg-Koháry zuzuführen.

Glockenturm von Haskovo

Der Glockenturm von Haskovo[1] bulg. Камбанарията в Хасково, transkrepiert: Kambanarijata w haskovo, ein Glockenturm im Yamacha Park der Stadt Haskovo im Oblast Haskovo, welcher mit dreissig Meter Höhe und 8 Glocken zu den höchsten Glockentürmen der gesamten Balkanhalbinsel zählt und sich nur wenige Meter entfernt von der Marienstatue von Haskovo, der laut Guiness Buch der Rekorde höchsten Marienstatue der Welt mit Kind befindet, ein Glockenturm, der als Aussichtturm und 3 Ebenen gestaltet wurde, damit man die gesamte Stadt, aber auch die Marienstatue aus drei Höhen betrachtet werden kann, ist ein Glockenturm, der jeden Tag mit einer anderen der 8 Glocken um 12 Uhr Mittag und dann noch einmal um 18 Uhr am Abend zum Erhalt des Christentums nicht nur in Bulgarien, sondern in ganz Europa läutet.

Denkmal Petko Voivoda (Stara Sagora)

Das Denkmal für Kapitan Petko Voivoda[1] in der Stadt Stara Sagora, dem möglicherweise in der Apostelgeschichte des Apostel Lukas erwähnten Boröa, des Oblast Stara Sagora, eines von 22 Denkmälern in ganz Bulgarien, wobei das bekannteste hiervon und erst errichtete in der Stadt Haskovo im Oblast Haskovo steht, wo Kapitan Petko Voivoda von Angel Voivoda, dem ersten „Herzog der Rhodopen“ für den Freiheitskampf ausgebildet wurde, ist ein Denkmal, welches zu seinem 155 Geburtstag im Jahr 1999 im Auftrag der thrakischen Gesellschaft von Stara Sagora beauftragt durch Professor Valentin Starchov[2] (* 1935, Stara Sagora) geschaffen wurde.

Das Denkmal erinnert an einen Mann, dem vielleicht bekanntesten Freiheitskämpfer der bulgarischen Wiedergeburt , dem ersten Freiheitskämpfer Bulgariens, dem ers als ersten Bulgaren gelang als unabhängiger Herrscher der Rhodopen vom osmanischen Reich anerkannt zu werden und an welchen das osmanische Reich sogar Steuern entrichtete.

Einem Mann, dem es gelang General in der Armee Alexander II. von Russland (russisch Алекса́ндр II Никола́евич; * 17.jul. / 29. April 1818greg. in Moskau; † 1.jul. / 13. März 1881greg. in Sankt Petersburg) zu werden und mit dem Russischen Orden des St.Georg ausgezeichnet wurde, bevor der 1887 in Ungnade von der Regierung Stefan Stambalov (bulgarisch Стефан Николов Стамболов; * 31. Januar 1854 in Weliko Tarnowo; † 18. Juli 1895 in Sofia) und bis zu dessen Tod im Gefängnis in der Stadt Varna verbrachte. Aus Gründen der Folter in der Gefangenschaft trotz Freilassung nach dem Tod Stampalows ebendort verschied.

„Alekovs Ecke“ – Stara Zagora

Das Denkmal Alekovs Ecke[1], englisch: Alekovs Corner, bulgarisch: „Алековият кът“, transkrepiert: Alekowijat Ket, ein Kernstück des „Ajazmoto“ Parks[2] nördlich der Stadt Stara Sagora, möglicherweise dem ehemaligen Boröa der Apostelgeschichte im Oblast Stara Sagora, welches dem bulgarischen Schriftsteller, Anwalt und der Persönlichkeit des öffentlichen Lebens Aleko Konstantinov (auch Aleko Konstantinow geschrieben, bulgarisch Алеко Константинов; * 1. Januar 1863 in Swischtow; † 23. Mai 1897 in Radilowo), dem Erfinder des Baj Ganjo[3] und dem Gründer des Tourismusverbandes in Bulgarien gewidmet ist, bekannt geworden durch das häufig gebrauchte Zitat „Kenne dein Vaterland, um es zu lieben“, ist ein Denkmal, welches genau in dem selben Park steht, in welchem sich Zar Boris I. (bulgarisch Борис oder Борис-Михаил; altgriechisch Βόωρίς oder Βόγορίς; * 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts; † 2. Mai 907 in Bulgarien) zum Christentum bekehrt und in der Folge taufen gelassen haben soll. Der Legende nach lebte zuvor aber auch schon der Heilige Theodor Tiro († 17. Februar 306; auch: Theodoros Teron, von altgriechisch Τἠρων Tērōn, lat. tiro „Rekrut“, oder Theodoros von Euchaïta, der „Rekrut von Euchaïta bei Amaseia“) in dem selben Park.

Alternative Synode der bulgarisch-orthodoxen Kirche

Die „Alternative Synode“[1] (bulgarisch Алтернативния Синод), welche sich im Jahr 1992 im Rahmen der bulgarisch-orthodoxen Kirche bildete, nachdem der 1991 durch die Regierung neue Religionsausschluss zu dem Entschluss gekommen war, dass Patriarch Maxim (auch Marin Naydenov Minkov geschrieben, bulg. Марин Найденов Минков; * 29. Oktober 1914 in Oreschak bei Trojan; † 6. November 2012 in Sofia[2][3])

nach dem Tod von Patriarch Kiril (* 3. Januar 1901 in Sofia; † 7. März 1971 ebenda; weltlicher Name: Konstantin Markow Konstantinow, weitere Translation: Konstantin Markov Konstantinov, bulgarisch Константин Марков Константинов) nur mit Mithilfe der Bulgarisch Kommunistischen Partei unter der Leitung von Todor Schiwkow (bulgarisch Тодор Христов Живков, wissenschaftliche Transliteration Todor Christov Živkov; * 7. September 1911 in Prawez; † 5. August 1998 in Sofia) nicht im eigentlich Sinn der Kirche gewählt, sondern duch die Bulgarisch Kommunistische Partei unter Todor Schiwkow (bulgarisch Тодор Христов Живков, wissenschaftliche Transliteration Todor Christov Živkov; * 7. September 1911 in Prawez; † 5. August 1998 in Sofia) ernannt worden war,

war eine Kirche, welche Teile der bulgarisch-orthodoxen Kirche umfasste und vom Patriarch Pimen von Newrokop (bulgarisch Пимен Неврокопски/Pimen Newrokopski, weltlicher Name Dejan Nedeltschew Entschew (auch Deyan Nedelchev Enchev geschrieben, bulgarisch Деян Неделчев Енчев); * 22. Juni 1906 in Tschirpan, Fürstentum Bulgarien; † 10. April 1999 in Sofia, Bulgarien) als ersten Patriarchen geleitet wurde. Seit 2015 stellt sie eine eigene Kirche in der bulgarisch-orthodoxen Staatskirche, etwas das aber auch zur Verschärfung des Religionsgesetzes in Bulgarien mit sich gebracht hat.

Das Denkmal der Militärkorrespondenten (Pasardschik)

Das Denkmal für die Militärkorresponten[1], bulgarisch: Паметник на загиналите военни кореспонденти, transkrepiert: Pametnik na saginalite woenni im Stadtgarten der Stadt Pasardschik des Oblast Pasardschik, am Fluss Mariza, bekannt durch die berühmte Schlacht an der Mariza der Entscheidungsschlacht im Jahr 1371 zu gunsten des Osmanischen Reiches 2018 durch den Bildhauer Leon Babachev, einem Künstler der 1978 in einer Künstlerfamilie in Pasardschick geboren wurde, einem Absolvent der Universität „St. St. Cyril und Methodius“[2] mit Schwerpunkt Bildhauerei errichtet und am 7.Dezember 2018 im Beisein zahlreicher Journalisten, Autoren und Militaristen, unter ihnen der Militärflieger und heutige Präsident der Republik Bulgarien, Rumen Radev (bulgarisch Румен Георгиев Радев; * 18. Juni 1963 in Dimitrowgrad, Bulgarien), einem Präsidenten der seine schulische Laufbahn in der Stadt Haskovo begann , enthüllt wurde, ist unseres Wissens nach das einzige Denkmal der Welt, welches nicht an die Leistung von Soldaten, sondern derer erinnert, welche in Kriegen ihr Leben riskieren um über allgemeine Menschenrechtsverletzungen und dem Umgang des Militärs mit den dort ansässigen Völkern zu berichten. Ein Thema, welches dieses Denkmal für die Zeit von 1876 bis 1945 prägte. Ein humanistisches Denkmal im Zeichen des Friedens.

Denkmal des Asparuh („Ari“) Leshnikov (Haskovo)

Das Denkmal des Asparuh („Ari“) Leshnikov[1] (bulgarisch Аспарух Лешников; * 16. Juni 1897 in Chaskowo; † 31. Juli 1978 in Sofia), in der Zar Osvoboditel Strasse[2] in der Stadt Haskovo des Oblast Haskovo, welches einem Künstler gewidmet ist, welchen die meisten nur unter seinem Pseudonym Ari Leshnikov kannten und den seine Gegner als „Ritter des Oberen Fa“ bezeichneten, ist einem der Gründungsmitglieder des legendären Sängersextetts „Comedian Harmonists“ gewidmet.

Leshnikov, der in seiner Jugend Offizier hatte werden wollen und seine ersten Erfahrungen im Kirchenchor der Kirche Maria Himmelfahrt (Haskovo) im Rahmen der bulgarisch-orthodoxen Kirche sammelte, wurde dort von seinem Gesangslehrer Maestro Georgi Atanasov[3] entdeckt.

Auf der Militärakademie stiess er auf den Liedkomponisten Hristo Smirnenski (bulgarisch Христо Смирненски, engl. Transkription Hristo Smirnenski; * 29. September 1898 in Kilkis (Griechenland); † 18. Juni 1923 in Sofia) mit dem er sein erstes Lied „Bitter Coffee“ veröffentlichte. Nach einem Gesangstudium in Berlin gründete Leshnikov unter der Leitung von Harry Frommermann (* 12. Oktober 1906 in Berlin; † 29. Oktober 1975 in Bremen; in der Emigration Harry Frohman) am 18. Dezember 1927 die Comedian Harmonists.

Kristovden, 14.September

Der Kristovden[1], einer der zwölf grossen Feiertage der orthodoxen Kirche, der in der Orthodoxie auch „Tag zur Erhöhung des Kreuzes“ genannt wird und erstmalig im Jahr 313 n.Chr. begangen worden sein soll, ist ein Tag, welchen die bulgarisch-orthodoxen Kirche aber auch andere Orthodoxien jedes Jahr am 14.September in Erinnerung an das Wunder des Kreuzes Jesu, das Erscheinen des Kreuzes Christi vor Konstantin dem Grossen (* an einem 27. Februar zwischen 270 und 288 in Naissus, Moesia Prima; † 22. Mai 337 in Anchyrona, einer Vorstadt von Nikomedia), mit bürgerlichem Namen Flavius Valerius Constantinus am Tempelberg (hebräisch הר הבית har habait ‚Berg des Hauses [Gottes]‘, arabisch الحرم الشريف al-haram asch-scharif, DMG al-ḥaram aš-šarīf ‚das edle Heiligtum‘) und der in der Folge erfolgreichen Entdeckung des Kreuzes durch dessen Mutter Königin Helena (* 248/250 in Drepanon, heute Karamürsel, in Bithynien; † vermutlich am 18. August um 330 in Nikomedia, heute İzmit) so wie dem damit verbunden Kreuzwunder verbunden wird.

Das Auffinden des Kreuzes und das Auferstehen eines Toten in dessen zusammenhang, soll in weiterer Folge nicht nur zum Anlass für den Erlass der Mailänder Vereinbarung, gemeinsam mit Luzinus (vollständiger Name Licinianus Licinius, als Adoptivsohn Diocletians Valerius Licinianus Licinius; * um 265; † 325), dem Kaiser des Ostens geführt haben, sondern auch die Grundlage dafür sein, warum heute in der Kirche anstatt des Ichtys als Zeichen des Lebens das Kreuz zur Vergebung der Sünden verehrt wird.